Der Einstieg

Einen Schritt zurück: Der Weg in die Meditation


Es wird oft erwartet, dass man gleich zu Beginn eines Seminars (oder „Retreats“, wie es im Meditations-Umfeld so schön heißt) die Frage stellt: „Was erwartest du von diesem Seminar?“. „Was möchtest du erreichen?“.

Diese Erfahrung habe ich viele Male gemacht, als ich zu Beginn meiner „Karriere“ als Meditationslehrer meine Retreat-Konzepte mit Wellness- oder Bildungseinrichtungen besprochen habe.

Ich war lange damit beschäftigt, zu erläutern, warum ich meine Kurse mit der Frage: „Wer bist du, der hier mit mir meditiert?“ beginne und dass es eigentlich nichts zu erreichen gibt … außer gemeinsam zu SEIN, Meditationstechniken zu praktizieren und Empfindungen in sogenannten Sharings (noch so ein „Meditations-Ausdruck“) auszutauschen. Der Lehrer begleitet dabei, doch er belehrt nicht.

Alles andere passiert von selbst. Das Seminar hat kein eigentliches Ziel, nicht einmal fixe Mittagspausen.

“Warum sollen die Leute dann für dieses Seminar bezahlen und hingehen? Wir brauchen ausführliche Erläuterungen und Ziele.”

Zur Erwartung …