Meditation

Ein Schritt zurück: Erwartung


Meditation steht in seiner ursprünglichsten Bedeutung für einen Zustand und zwar für den „Zustand des Lebens im aktuellen Moment, im Hier und Jetzt“ und der grundlegende Zustand der Achtsamkeit, nämlich „nachhaltig darauf zu achten, dass es mir gut geht“, führt uns unter Anderem in die Meditation.

All die Begriffe, die wir nun zu Meditation lesen und hören, wie „Stille/Bewegte Meditation“, „Ausdruckstanz“, „Herzatmung“, „Meditationsreise“, „Vipassana“, „Zen“, „Mantra-Gesang“, „Yoga“, „Wyda“, „Kontemplation“, „Achtsamkeit“, aber auch zum Beispiel das „Stricken“ und „Angeln“ sind – wenn man mit all seinen Sinnen dabei bleibt, also bewusst ist – Werkzeuge, um in einen Zustand von Meditation zu kommen, DEM NATÜRLICHSTEN UNSERER LEBENSZUSTÄNDE – DEM SEIN, dem Lebens-Sinn.

Das Leben ist der Sinn, darum brauche ich auch nicht danach zu suchen.


Es soll bei Meditation nicht darum gehen, „Gedanken abzuschalten“, „aus dem Denken zu kommen“, aber wir dürfen lernen, dieses Denken als Werkzeug zu sehen, anstatt als unseren permanenten Antrieb.

Auch wenn man die hier vorrangig östlichen Philosophien zu Meditation und Achtsamkeit missverständlich deuten könnte: Denken – mit seinen Auslösern, Verstand und Ego – ist nichts Schlechtes oder Schädliches oder gar der „Chef“, es ist unser Verbündeter.

Es schafft die Grundlagen für unsere Innere Entwicklung. Wir nehmen es als Werkzeug dann in die Hand, wenn wir es brauchen – ganz liebevoll und bewusst – und am Ende legen wir es wieder aus der Hand, mit herzlichem Dank.

Bewusst angewendetes Denken darf Teil von Meditation sein.

 

Lass uns nun gemeinsam an den Ort gehen, zu dem uns Meditation begleitet … zum Punkt der absoluten Nichtberührung … Inkommensurable … direkt an die Quelle.

Zum Nullpunkt …